Diakonie daheim

Kurt-Schumacher-Straße 5

74564 Crailsheim

Email:   Diakoniedaheimdontospamme@gowaway.dasdiak.deDiakoniedaheimdontospamme@gowaway.dasdiak.de

Tel<//a>.:    07951 9619953

 


Hauswirtschaft, Familienpflege und Essen auf Rädern:

Email:  hilfe@kirchliche-sozialstation-crailsheim.de

Tel.:    07951 9619960

 

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Internetseite:

www.kirchliche-sozialstation-crailsheim.de

Pflegen – Helfen – Begleiten

Wir wollen, dass pflegebedürftige und kranke Menschen möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Dort sollen sie gepflegt und begleitet werden.

Wir sind flächendeckend im gesamten Kirchenbezirk vor Ort.

Sie sind bei uns gut aufgehoben. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pflegen mit Herz und Verstand.

Unsere Leistungen für Sie:

  • Pflege durch qualifizierte Fachkräfte
  • Häusliche Alten - und Krankenpflege
  • Palliativpflege
  • Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson
  • Beratung und Anleitung zur Pflege im häuslichen Bereich
  • Beratungsbesuche
  • Hauswirtschaftliche Versorgung
  • Essen auf Rädern
  • Familienpflege
  • Begleit- und Besuchsdienst
  • Begleitung von Schwerstkranken, Sterbenden und deren Angehörigen
  • Vernetzung mit Angeboten der Kirchengemeinden und anderen Einrichtungen
  • Demenzgruppe „Oase“
  • Gesprächskreis für pflegende Angehörige

Bestnote für die Pflege

Kürzlich ist bei der kirchlichen Sozialstation Crailsheim vom medizinischen Dienst der Krankenkassen wieder die vorgeschriebene Qualitätsprüfung durchgeführt worden. Dabei gab es die Bestnote 1,0.

Voll des Lobes war Dekan Dr. Winfried Dalferth, als er sich mit Dankesworten an die Mitarbeiter richtete. Sie leisteten einen außerordentlich wichtigen Dienst in der Diakonie - den Dienst am Nächsten. Dekan Dr. Dalferth hob die Motivation und Einsatzbereitschaft hervor. Als sichtbares Zeichen dieses Dankes wurden Rosen überreicht.

Anlass dazu war die Prüfung durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen, welche im Februar erfolgte. Dieser wird von den Landesverbänden der Pflegekassen beauftragt, in Pflegeeinrichtungen Qualitätsprüfungen durchzuführen. Geprüft wurden die pflegerischen Leistungen, die ärztlich verordneten pflegerischen Leistungen sowie die Dienstleistung und Organisation. Die Kirchliche Sozialstation Crailsheim hat dabei in allen Qualitätsbereichen die Note 1,0 erhalten.

Das Einzugsgebiet der Kirchlichen Sozialstation Crailsheim umfasst den Kirchenbezirk Crailsheim mit seinen zehn Krankenpflegestationen, die mit ihren Pflegeteams vor Ort im Einsatz sind. Geschäftsführung und Pflegedienstleitung erfolgen zentral von Crailsheim aus.

Die Auszeichnung sei ein Ansporn, die Qualität weiterhin hochzuhalten, so der Dekan. Gezielte Weiterbildungsmaßnahmen sorgten dafür, dieses Ziel zu erreichen. Besonderer Wert werde darauf gelegt, dass die Patienten mit Respekt und Würde gepflegt würden.

Pfr. Bruno Münch/HT 16.042014

Pflegende notorisch überlastet

Gestern war der internationale Tag der Pflege. Die Diakonie nutzte diesen Anlass, um mit einem bundesweiten Aktionstag auf die brisante Situation in der Altenpflege aufmerksam zu machen - auch in Crailsheim.

Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steigt kontinuierlich. In Altenheimen und ambulanten Pflegediensten wird dennoch immer mehr Personal eingespart. Die Folge: Pflegekräfte sind am Rande der Belastbarkeit, Pflegebedürftige fühlen sich im Stich gelassen. Auf diesen Missstand machte die Diakonie mit dem bundesweiten Aktionstag "Rettungspaket Pflege" gestern aufmerksam.

Auch aus sieben Einrichtungen und mehreren ambulanten Diensten aus Crailsheim und Umgebung trafen sich Mitarbeiter der Altenpflege, ehrenamtliche Helfer, Angehörige und sogar Bewohner auf dem Crailsheimer Marktplatz, um deutlich zu machen, dass es so nicht weitergehen kann.

Michael Dombrowski, Hausdirektor des Pflegezentrums Wolfgangstift, zeigte in seinen einleitenden Worten auf, wie sich die fachspezifischen Anforderungen und Aufgaben der Mitarbeiter nach Einführung der Pflegeversicherung in den Einrichtungen vervielfacht hätten, während Personalschlüssel nicht angepasst wurden. "Es muss ein Ruck durch unsere Politik gehen", betonte Dombrowski.

Ingeborg Raab, Geschäftsführerin der Kirchlichen Sozialstation Crailsheim, sprach für die ambulanten Dienste. Sie verdeutlichte, dass es auch eine Aufgabe für die Kommunen sei, auf dem Lande eine flächendeckende ambulante Versorgung sicherzustellen. Leider zögen sich die Gemeinden immer mehr aus der Verantwortung - auch die Stadt Crailsheim habe das getan. "Gute Pflege kostet Geld, tariflich vereinbarte Vergütungen müssen auch von den Kostenträgern anerkannt werden und es muss mehr Geld in das System der Kranken- und Pflegeversicherung eingebracht werden", fasste sie zusammen.

Dekan Dr. Winfried Dalferth griff die Situation des einsetzenden Regenschauers bildlich auf stellt fest: "Die Pflege lässt man im Regen stehen". Er betonte, dass die Zahl der über 80-Jährigen von 4,2 Millionen im Jahr 2010 auf über 10 Millionen im Jahr 2050 ansteigen wird. "Viele Familienangehörige können schon heute nicht mehr und das Fachpersonal ist notorisch überlastet. Fazit: Da läuft etwas schief in unserem so vorbildlichen Gesundheitssystem". Er erläuterte den Forderungskatalog der Diakonie, die vier Rettungspakete: Würdevolle Pflege, familiäre Entlastung, gerechte Finanzierung und attraktive Ausbildung.

Dem hiesigen Landtagsabgeordneter Helmut W. Rüeck, seit ein paar Tagen Vorsitzender der Pflege-Enquete-Kommission im Land, ist es ein großes Anliegen, die Rahmenbedingungen in der Pflege zu verbessern. "Wir müssen Geld in die Hand nehmen, um wirklich etwas zu bewegen." Für ihn ist es wichtig, dass von unsinniger Dokumentationsflut Abschied genommen wird. "Etwas was täglich gleich gemacht wird, muss nicht immer neu dokumentiert werden". Er nehme viele Anregungen vom Aktionstag mit und bringe sie in die neu gegründete Enquete-Kommission ein.

Zum Schluss der Aktion schrieben Mitarbeiter und Interessierte ihre Wünsche auf vorbereitete Postkarten. Diese werden an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe nach Berlin geschickt. Auch aus vielen weiteren Orten Deutschlands wird er in den nächsten Tagen eine Flut an Karten erhalten.

 

 

Mangelnde Refinanzierung in der Pflege

Öffentliche Kundgebung "In der Pflege brennt`s" am 07.09.2013 um 11.00 Uhr auf dem Schweinemarktplatz in Crailsheim

Die Rahmenbedingungen für eine wirtschaftliche Führung einer Krankenpflegestation sind nicht mehr gegeben und damit ist die Existenz der kirchlichen Pflegedienste bedroht und somit auch die Pflege und Versorgung von alten und hilfsbedürftigen Menschen. Für gute Pflege müssen genügend finanzielle Mittel bereitgestellt werden. Wenn wir das gute Niveau unserer Pflege aufrechterhalten und wenn wir gute und motivierte Pflegekräfte gewinnen wollen, dann brauchen wir bessere Rahmenbedingungen.

Ambulante Krankenpflegestationen sind ein wichtiger Teil der Infrastruktur in einer Kommune. Gute Pflege kostet Geld und niemand will Pflegebedürftige abweisen, die abseits wohnen und eine lange Anfahrt erfordern.

Wir benötigen deshalb:

- Die Anerkennung der Tariflöhne und der tariflichen Steigerungen bei Vergütungsverhandlungen in der ambulanten Pflege

- Den Abbau unsinniger bürokratischer Verfahren, die eine gute Versorgung erschweren, ohne einen wirklichen Nutzen

- Mehr Geld für das System der Kranken-und Pflegeversicherung

Die Pflegekräfte der Kirchlichen Sozialstation Crailsheim sowie der Diakoniestationen Blaufelden, Öhringen, Gaildorf, Künzelsau und der Mobilen Dienste Wolfgangstift werden auf der Kundgebung am 07.09.2013 auf ihre Probleme aufmerksam machen. Dekan Dr. Dalferth aus Crailsheim sowie Johannes Keßler vom Diakonischen Werk Württemberg und Mitarbeiter der Diakoniestation Blaufelden werden dazu sprechen.

Kirchliche Sozialstation Crailsheim

Dr. Winfried Dalferth, Dekan

Ingeborg Raab, Geschäftsführerin

 

 

Rede von Dekan Dr Winfried Dalferth bei der Kundgebung am 7.9. 2013

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Internetseite:

www.kirchliche-sozialstation-crailsheim.de

 

Weiterführende Links

www.diakoniestation.de