Tansania Arusha

Der Arbeitskreis Tansania unterhält seit mehr als 20 Jahre geschwisterliche Kontakte zu ChristInnen in Tansania. Das Zentrum der Arbeit ist Arusha, allerdings liegt ein Schwerpunkt in der Massaisteppe, im Dorf Lesoit, in der Nähe von Kibaya.

Arbeitsschwerpunkte sind vor allem der Bau von Regenwassertanks. Diese Tanks ermöglichen den Frauen, in der Regenzeit Wasser zu speichern, diese erleichtert ihnen die Hausarbeit in der Dürrezeit, weil sie keine langen Wege zu den Wasserstellen zurücklegen müssen.

Klassenzimmer in Tansania

Klassenzimmer in Tansania

Zur Dorfentwicklung in Lesoit gehört auch der Schulbau und der Bau einer Krankenstation. Seit 2010 gibt es sogar Solarstrom, der ein Klassenzimmer der Grundschule mit Licht versorgt.
All dies wird durch Spendengelder finanziert, dafür ist der AK Tansania sehr dankbar!

Kontaktdaten:

Falls Sie mehr über diese segensreiche Arbeit erfahren möchten, dann wenden Sie sich bitte an:

Peter Gansky, Pfr./ OStR.
1.Vorsitzender
Georg-Elser-Weg 14
74564 Crailsheim
Tel.: 07951 / 962502

Email: pesterganskydontospamme@gowaway.gmx.de

 

 

Dr. Werner und Margit Schebesta

Bauhausweg 2

74564 Crailsheim

Email: werner@drschebesta.com

 

 

 

Zweifache Ehrung zum Geburtstag

i.R. Barbara Kniest, Juma und Anthony aus Tansania und Oberbürgermeister Rudolf Michl nach der Ehrung. Die Massai engagieren sich in Tansania für die von Barbara Kniest angestoßenen Projekte „Wasser für Dörfer“ und den Schulbau. Foto: Baranowski

Pfarrerin i.R. Barbara Kniest wurden für ihre Verdienste das Bundesverdienstkreuz am Bande und der Goldene Horaff verliehen

Es war ein ganz besonderer Tag für Barbara Kniest. Nicht nur, dass sie vergangenen Dienstag ihren 80. Geburtstag feiern durfte – sie erhielt zudem zwei Ehrungen für ihr langjähriges soziales Engagement.

Um 14 Uhr versammelten sich am Dienstag rund 90 Freunde, Bekannte und Wegbegleiter von Barbara Kniest im Ratssaal, um bei der Ehrung dabei zu sein. Auch zwei Massai aus Tansania waren angereist, um diese besondere Ehrung mitzuerleben. Nach einem musikalischen Auftakt, den Kniests Enkelkind Magdalena Wolfarth am Flügel bereitete, begrüßte Oberbürgermeister Michl die Gäste und gab einen Überblick über das von Kniest in den letzten Jahren Geleistete. Schon 2008 wurde Barbara Kniest mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet, den sie sich durch unermüdliches ehrenamtliches Engagement vor allem für Tansania verdient hatte. Doch das sei für sie bei weitem kein Anlass gewesen, sich fortan zurückzulehnen, so Michl in seiner Rede. Bis heute bewirke sie vieles. Seit 2007 widmet sie sich der Selbsthilfegruppe Nelito, durch die AIDS-Betroffene regelmäßig Unterstützung erhalten. Mit ihrer Arbeit bei „Wasser für Dörfer“ setzt sie sich unermüdlich für die Wasserversorgung in Tansania ein. Schon über 370 Regenwasserauffangtanks, zwei Brunnen sowie Viehtränken wurden dank ihrer Hilfe gebaut. Über das Projekt wurde auch schon eine Dokumentation gedreht. Zudem organisiert sie seit geraumer Zeit Workcamps für interessierte Jugendliche, die dadurch einen Einblick in das Leben der Massai erhalten. Im Massai-Dorf Lesoit sorgt sie dafür, dass Jugendliche eine Berufsausbildung machen können. Kniests Verbundenheit mit Tansania rührt daher, dass die gelernte Kindergärtnerin und Krankenschwester von 1958 bis 1981 einem Dienstauftrag der bayrischen Landeskirche folgte, der sie nach Tansania führte. Nach dieser Zeit entschloss sie sich, Pfarrerin zu werden. Die Verbundenheit zu Tansania begleitet sie seitdem, doch auch ihrem deutschen Wirkensort Goldbach ist sie verbunden. Dort war sie von 1982 bis 1997 Pfarrerin und engagiert sich auch im Ruhestand noch außerordentlich für die Kirchengemeinde. Dies betonte auch Dekan Dr. Winfried Dalferth, der Barbara Kniest als eine bescheidene und entschlossene Frau lobte, die sich stets für ihre Nächsten einsetzt. Für den Arbeitskreis Tansania dankte Dekan i.R. Pfitzenmaier für ihr unermüdliches Engagement. Beide beschrieben sie als eine Frau, die den Einsatz für ihre Nächsten über sich selbst stelle und „Afrika im Blut“ habe. Barbara Kniest ließ es sich nicht nehmen, einige persönliche Worte zu ihrer Ehrung zu sprechen. Das Verdienstkreuz sei nicht nur für sie, sondern für alle in Tansania, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen. Sie berichtete von den Anfängen ihrer Arbeit, wie aus Nichts eine Lehmkirche und aus der Lehmkirche eine Ansiedlung wurde. Wie die Wasserversorgung durch Regenwasserauffangtanks verbessert werden konnte. Wie sie immer unermüdlich nach Spenden Ausschau hielt, um all das finanzieren zu können. Die hoffe, dass die von ihr begonnene Arbeit würdig weitergeführt werde, schloss sie gerührt ab.

 

 

 

Rundbrief 20 Jahre Workcamp

Regenwassertank

Regenwassertank

Hier können Sie den Rundbrief zum "20 Jahre WorkCamp Tansania" herunterladen.