Informationen für Neuzugezogene

Sie sind vor einiger Zeit in unsere Gemeinde gezogen.

 

Wir begrüßen Sie herzlich als evangelische Gemeindeglieder in Ingersheim und Alexandersreut und wünschen Ihnen ein gutes Einleben in der neuen Umgebung.

 

 

Willkommen heißen wir Sie auch in unserer Kirche, der Matthäuskirche, im Ortszentrum von Ingersheim. Außerdem gibt es ein Gemeindehaus gegenüber der Geschwister-Scholl-Schule in der Michael-Haf-Straße. Direkt daneben befindet sich das Pfarrhaus mit dem Pfarrbüro.

 

Auf dieser Seite finden Sie viele Informationen über unsere Kirchengemeinde sowie über die kirchliche Sozialstation Crailsheim.

 

Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit in unserer Gemeinde und freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.

 

 

Ihre

 

 

 

Birgit Rügner                                       Werner Mack

 

Pfarrerin                                              Vorsitzender

 

                                                            Kirchengmeinderat

 

 

 

... in Ihrer Kirchengemeinde Ingersheim

 

 

Musikalisches

Blockflötengruppe

 

Alle zwei Wochen trifft sich  unsere Blockflötengruppe im Gemeindehaus. Gespielt werden einfache bis mittelschwere mehrstimmige Flötenstücke aus allen Epochen und Stilrichtungen. Jeder, der gerne Flöte spielt, ist herzlich eingeladen, einfach mal vorbeizuschauen...

 

Die Probentermine erfahren Sie aus dem Gemeindebrief.

 

Zwei- bis dreimal jährlich spielt die Flötengruppe im Gottesdienst.

 

Organistenteam

 

Jeden Sonntag begleiten unsere Organisten den Gottesdienst unserer Gemeinde mit ihrem Orgelspiel. Oft ist ihr Einsatz auch bei Trauungen und Beerdigungen gefragt. Wenn Sie Interesse daran haben, in unserer Kirche Orgel zu spielen, setzen Sie sich bitte mit dem Pfarramt in Verbindung. Es besteht auch die Möglichkeit an einem durch die Kirchengemeinde finanzierten Orgelunterricht (in Crailsheim) teilzunehmen.

Am Sonntag

Gottesdienste

 

Den Gottesdienst für Ingersheim und Alexandersreut feiern wir jeden Sonntag in der Matthäuskirche im Zentrum von Ingersheim.

 

Der Gottesdienst beginnt in der Regel um 10 Uhr, manchmal jedoch schon um 9 Uhr. Die aktuellen Gottesdienstzeiten stehen im Gemeindebrief, in unseren Schaukästen (bei der Kirche, beim Gemeindehaus, in der Geschwister-Scholl-Str. sowie in Alexandersreut), im Crailsheimer Stadtblatt und im Hohenloher Tagblatt.

 

 

Kindergottesdienst

 

Alle 14 Tage lädt die Kinderkirche ein Kindergottesdienst zu feiern. Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren treffen sich dann um 10 Uhr im Gemeindehaus. Das Kinderkirchteam erzählt ihnen altersgemäß Geschichten aus der Bibel; es wird gesungen, gespielt und gebastelt.

 

In unseren Schaukästen, im Gemeindebrief und in der Presse  wird auf die Kindergottesdiensttermine hingewiesen.

 

 

Krabbelgottesdienst

 

Alle zwei Monate findet im Gemeindehaus ein Gottesdienst für die ganz Kleinen unserer Gemeinde mit ihren Eltern und / oder Großeltern statt. Im Mittelpunkt eines jeden Krabbelgottesdienstes steht eine biblische Geschichte, die den Kindern mit Hilfe von Hand- oder Biegepuppen und anderen kreativen Mitteln erzählt wird. Natürlich wird auch gesungen und gespielt. An Heiligabend findet der Kabbelgottesdienst um 15 Uhr in der Kirche statt.

 

Die anderen Termine erfahren Sie aus dem Gemeindebrief.

 

 

Sondergottesdienste

 

In regelmäßigen Abständen finden in unserer Gemeinde Familiengottesdienste statt. Der Erntedankgottesdienst wird von den Kindern des städtischen Kindergartens mitgestaltet, und alle zwei Jahre feiern wir einen Tauferin- nerungsgottesdienst.

 

Aber auch Schülergottesdienste finden regelmäßig in unserer Kirche statt. Am Epiphaniastag (6. Januar) und am Pfingstmontag feiern wir den Gottesdienst im Wechsel mit unseren Distriktgemeinden Altenmünster, Goldbach, Jagstheim, Onolzheim und Westgartshausen.

 

Für Erwachsene und Senioren

 

 

Frauenkreis

 

Von September bis Mai treffen sich einmal monatlich, immer montags, um 20 Uhr ca. 20 – 30 Frauen in unserem Gemeinde- haus zum Frauenkreis.

 

Fragen zum christlichen Glauben, biblische Geschichten oder gesellschaftliche Themen, singen, essen, kochen, kreativ arbeiten, feiern, fröhlich sein – all das steht auf dem vielfältigen Programm. Der Frauenkreis ist offen für Frauen jeden Alters.

 

 

Seniorennachmittag

 

Einmal im Monat, in der Regel jeden zweiten Dienstag, treffen sich um 14 Uhr unsere Senioren zum Seniorennachmittag im Gemeindehaus. Dabei kommen regelmäßig 60 – 70 ältere Gemeindeglieder – nicht nur – aus Ingersheim zusammen, um einen gemütlichen und interessanten Nachmittag zu verbringen. Neben Kaffee, Tee, Kuchen und Brezeln gibt es immer ein besonderes Thema, zu dem auch Referenten eingeladen werden. Besonders beliebt sind die regelmäßigen Ausflüge und mehrtägigen Reisen, zu denen eingeladen wird.

 

Im beigelegen Jahresprogramm erfahren Sie die Zeiten und Themen des Seniorennachmittags.

 

 

Ökumenische Bibelwochen: Bibelabende

 

Zu Jahresbeginn (Januar / Februar) finden in den beiden Kooperationsgemeinden Ingersheim und Jagstheim an sechs Abenden ökumenische Bibelabende statt. Interessierte Christen beider Konfessionen versammeln sich, um ein biblisches Buch näher kennenzulernen und um sich über den christlichen Glauben auszutauschen. Die Themen orientieren sich an den Vorgaben der Ökumenischen Bibelwoche. Zum Abschluss der Bibelwochen wird ein gemeinsamer ökumenischer Gottesdienst gefeiert.

 

Die Termine und die Orte der Bibelabende werden im Gemeindebrief, den Schaukästen sowie in der Presse bekanntgegeben.

 

Für Kinder und Jugendliche

Krabbelgruppe „Sonnenkäfer-Treff“

 

Unsere jüngsten Gemeindekinder treffen sich zusammen mit ihren Müttern (und gelegentlich auch Vätern) jeden Montag Vormittag um 9.30 Uhr im Gemeindehaus. Im „Sonnenkäfer-Treff“ wird gesungen, gespielt und gevespert. Es ist eine gute Möglichkeit, andere Eltern mit ihren Kindern zu treffen, sich auszutauschen, Spaß zu haben und neue Spiele und Rituale kennenzulernen, die bei der Erziehung der Kinder helfen können. Die Krabbelgruppe ist überkonfessionell und beitragsfrei.

 

 

Mädchenjungschar „Sunflowers“

 

Jeden Freitag von 18 Uhr bis 19.30 Uhr treffen sich im Gemeindehaus 15 - 20 Mädchen im Alter von 6 – 13 Jahren zur Jungschar. Dann wird gespielt, gesungen, gebastelt, es werden biblische Geschichten gehört, Ausflüge gemacht und vor den Sommerferien ein Fest gefeiert. Ab und zu werden auch die Eltern zu einem ganz besonderen Anlass eingeladen...

 

 

Bubenjungschar

 

Zur Bubenjungschar treffen sich Jungs von 8 – 13 Jahren jeden Dienstags um 18 Uhr im Gemeindehaus. Zu Beginn gibt es eine Andacht mit Liedern und Gesprächen. Anschließend wird meistens etwas gespielt oder man geht zusammen in die Sporthalle bzw. auf den Sportplatz, um sich dort auszutoben.

Was sonst noch wichtig ist zu wissen...

Taufe, Trauung, Beerdigung

 

Zu diesen Themen finden Sie jeweils ein extra Faltblatt mit allen wichtigen Informationen in dieser Mappe.

 

 

Konfirmation

 

Die Anmeldung zum Konfirmandenunterricht findet in der Regel nach den Osterferien an einem Anmeldeabend statt. Zu diesem Anmeldeabend werden die Konfirmanden und ihre Eltern mit einem Brief eingeladen. Der Unterricht beginnt im Juni und dauert ein knappes Jahr. Dazu gehört auch der regelmäßige Besuch unserer Gottesdienste, ein Konfirmandenpraktikum sowie das Konficamp unseres Kirchenbezirks Anfang Juli. Die Konfirmation findet immer zwei Wochen vor dem Pfingstfest statt.

 

 

Abendmahl

 

Ca. alle zwei Monate feiern wir in unseren Gottesdiensten das Abendmahl (im Wechsel mit Wein und Traubensaft). Für gebrechliche Gemeindeglieder besteht die Möglichkeit, ein Hausabendmahl zu feiern. Bitte übers Pfarramt anmelden.

 

 

 

Schaukästen

 

Alle aktuellen Termine unserer Gemeinde können Sie den vier Schaukästen unserer Gemeinde (bei der Kirche, beim Gemeindehaus, in der Geschwister-Scholl-Str. sowie in Alexandersreut) entnehmen. Zusätzlich bieten sie Informationen zu unseren Gruppen und Kreisen sowie geistliche Impulse zum Kirchenjahr. Unser Schaukastenteam trifft sich jeweils nach Absprache im Gemeindehaus. Wer Interesse an dieser kreativen Arbeit hat, melde sich bitte im Pfarramt.

 

 

Gemeindebrief

 

Im Gemeindebrief, von dem das aktuelle Exemplar dieser Mappe beiliegt, berichten wir über Ereignisse und Veranstaltungen in unserer Kirchengemeinde. Der Gemeindebrief erscheint viermal jährlich und wird an alle evangelischen Gemeindeglieder verteilt. Sollten Sie keinen Gemeindebrief erhalten, melden Sie dies bitte dem Pfarramt.

 

Zuständig für den Inhalt ist unser Gemeindebriefteam, das für Beiträge aus der Gemeinde dankbar ist.

 

 

Gemeindesaal

 

Seit Anfang 2009 haben wir einen renovierten, schönen Gemeindesaal, der von Mitgliedern unserer Kirchengemeinde für Familienfeste o.ä. gemietet werden kann.

 

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an Frau Murrins (Tel. 7343)

 

Wenn Ihr Kind getauft werden soll

... setzen Sie sich bitte frühzeitig mit dem Evang. Pfarramt in Ver­bindung (Adresse, Telefon, Fax und Mail siehe Hauptseite)

 

  • wegen des Tauftermins

  • zur Vereinbarung eines Taufgespräches

  • wegen der Unterlagen zur Taufanmeldung.

 

1. Unterlagen

 

Für die Taufe Ihres Kindes benötigen Sie folgende Unterlagen:

 

Anmeldung zur Taufe (das Formular erhalten Sie im Pfarramt)

 

Geburtsurkunde (für kirchliche Zwecke)

 

Familienstammbuch (oder ähnliche Unterlagen)

 

Patenbescheinigungen (s.u.: Wer kann Pate sein?)

 

 

2. Voraussetzungen für die Taufe

 

Ein Kind kann getauft werden, wenn die Eltern die Taufe ihres Kindes wünschen und mindestens ein Elternteil Mitglied der evangelischen Kirche ist.

 

Außerdem soll das Kind mindestens zwei Paten bekommen.

 

Eine Patin oder ein Pate muss evangelisch sein.

 

 

3. Wer kann Patin oder Pate sein?

 

Patin oder Pate kann werden, wer der evangelischen Kirche an­gehört und konfirmiert ist.

 

Darüber hinaus kann Patin oder Pate werden, wer einer Kirche angehört, die in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen mit­arbeitet und mindestens 14 Jahre alt ist.

 

Wer Patin oder Pate werden möchte, muss eine Patenbescheini­gung vorlegen. Diese belegt, dass die Person getauft und Mit­glied der evangelischen (bzw. einer anderen Kirche) ist. Patenbescheinigungen sind beim Pfarramt am Wohnsitz der Patin oder des Paten erhältlich.

 

 

4. Was sind die Aufgaben einer Patin oder eines Paten?

 

Die Paten sind zusammen mit den Eltern verantwortlich für die christliche Erziehung des Kindes.

 

So können sie für Ihr Patenkind Wegbegleiter sein: Vertrauens­personen und Menschen, die dem Kind von dem Gott erzählen, auf den es getauft wird.

 

Formal endet die Patenschaft mit der Konfirmation, wenn das Pa­tenkind selber "Ja" zu seiner Taufe sagt.

 

Das Patenamt erlischt, wenn der Pate oder die Patin aus der Kirche austritt. Deshalb müssen die Eltern über den Austritt informiert werden.

 

Kann in Familie oder Freundeskreis kein geeigneter Pate gefun­den werden, so kann sich der Pfarrer oder die Pfarrerin im Ein­zelfall auf Ihren Wunsch hin bemühen, in der Kirchengemeinde eine Person zu finden, die bereit ist, das Patenamt zu übernehmen.

 

 

5. Taufgespräch und die Vorbereitung darauf

 

Der zuständige Pfarrer oder die zuständige Pfarrerin vereinbaren mit den Eltern des Kindes ein Taufgespräch, in dem es um ge­genseitiges Kennenlernen, die Bedeutung der Taufe, christliche Erziehung und die Vorbereitung des Taufgottesdienstes geht.

 

Wenn Sie gerne möchten, können Sie den Taufspruch Ihres Kindes selbst aussuchen. Anregungen für Tauf texte finden Sie in einer Zusammenstellung, die Sie im Pfarramt zusammen mit dem Formular zur Taufanmeldung erhalten.

 

Eine Mitwirkung von Familienmitgliedern, Paten oder Freunden beim Taufgottesdienst (Gebet, Lesung, musikalischer Beitrag ... ) sind möglich. Diese Fragen können im Taufge­spräch mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin besprochen werden.

 

 

6. Was noch gut zu Wissen ist

 

Sofern Sie das wünschen, kann Ihr Kind eine Taufkerze bekom­men, die dann bei der Taufe an der Osterkerze zum ersten Mal entzündet wird. Eine Taufkerze erhalten Sie auf Wunsch von der Kirchenge­meinde. Gerne können Sie aber auch eine eigene (vielleicht sogar selbstgestaltete) Taufkerze mitbringen.

 

 

Der Gottesdienst wird durch Filmen und Fotografieren sehr ge­stört. Deshalb ist es während des Gottesdienstes untersagt. Ausnahme ist ein mit Stativ fest installierter Camcorder. Vor und nach dem Gottesdienst kann gerne in der Kir­che fotografiert werden.

 

 

Bei Fragen zur Taufe von Erwachsenen wenden Sie sich bitte ans Pfarramt.

 

 

Wir freuen uns, wenn Sie Ihr Kind taufen lassen wollen und so auch als Familie den Kontakt zur Kirchengemeinde suchen.

 

Wenn Sie kirchlich heiraten wollen

... setzen Sie sich bitte frühzeitig mit dem Evang. Pfarramt in Ver­bindung, bevor Sie andere Absprachen (Termin, Lokal ... ) für Ihre Hochzeit treffen (Adresse, Telefon, Fax und Mail siehe Hauptseite)

 

  • wegen des Termin für die kirchliche Trauung

  • zur Vereinbarung eines Traugespräches

  • wegen der Unterlagen zur Trauanmeldung.

 

1. Organisatorisches und Unterlagen

 

Zuständig für die kirchliche Trauung ist das Pfarramt, in dessen Bezirk entweder die Braut oder der Bräutigam oder deren Eltern wohnen.

 

Für die Anmeldung zur Trauung, für die Sie im Pfarramt ein Formular erhalten, brauchen beide Partner folgende Angaben:

 

  • die Konfession der Eltern

  • Datum und Ort der Taufe

  • Datum, Ort und Denkspruch der Konfirmation

Nach der standesamtlichen Eheschließung muss die Heiratsur­kunde zusammen mit dem Stammbuch dem Pfarramt übergeben werden, spätestens am Tag der kirchlichen Trauung.

 

 

2. Konfessionsverschiedene Paare

 

Die Trauung erfolgt nach der Ordnung der Kirche, in der nach der Entscheidung des Paares die kirchliche Trauung stattfindet.

 

Im folgenden ist immer eine evangelische Trauung zugrunde gelegt.

 

 

a) römisch-katholischer Partner

 

Für den römisch-katholischen Partner ist die Befreiung (Dispens) von der katholischen Eheschließungsform (Formpflicht) nötig.

 

Um diese beim Bischof einzuholen ist der katholische Pfarrer, in dessen Gemeinde der Partner wohnt, behilflich. Nach erteiltem Dispens wird auch die evangelische Trauung für die katholische Kirche kein Problem mehr. Die evangelische Trauung kann auf Wunsch auch mit Beteiligung eines katholischen Geistlichen durchgeführt werden.

 

 

b) Partner anderer christlicher Kirchen

 

Gehört einer der Partner einer anderen christlichen Kirche an (Methodisten, Baptisten usw.), so sollte die örtliche Gemeinde über die anstehende Trauung benachrichtigt werden.

 

 

c) Partner, der keiner Kirche angehört

 

Ist einer der Partner aus der Kirche ausgetreten oder nicht ge­tauft, kann nach einem Gespräch mit dem Pfarrer / der Pfarrerin auf Wunsch beider Partner eine kirchliche Trauung gewährt wer­den, sofern das Dekanatamt die Genehmigung erteilt.

 

 

3. Traugespräch und die Vorbereitung darauf

 

Der zuständige Pfarrer oder die zuständige Pfarrerin vereinbaren mit dem Brautpaar ein Traugespräch, in dem es um gegenseiti­ges Kennenlernen, das evangelische Eheverständnis und die Vorbereitung des Traugottesdienstes geht.

 

 

a) Nach evangelischem Verständnis wird die Ehe auf dem Stan­desamt geschlossen. Was auf diesem Hintergrund die kirchliche Trauung sein kann, ist Gegenstand des Gesprächs.

 

 

b) Daneben liegt ein Schwerpunkt des Traugesprächs auf der Vorbereitung des Traugottesdienstes.

 

Deshalb sollten Sie sich bitte vor dem Traugespräch über Ihren Trautext (über den der Pfarrer/die Pfarrerin dann die Trauan­sprache hält) und über Liedwünsche Gedanken machen.

 

Anre­gungen für Trautexte und Liedwünsche finden Sie in einer Zu­sammenstellung, die Sie im Pfarramt zusammen mit dem Formu­lar zur Trauanmeldung erhalten.

 

Wenn sie bestimmte Musikwünsche haben und wenn von Fami­lienangehörigen oder Freunden musiziert werden soll, ist es gut, dies frühzeitig mit der Pfarrer oder der Pfarrerin abzusprechen. Nicht alle Musikstücke eignen sich für einen evangelischen Got­tesdienst und der Organist hat nicht alle Stücke in Noten oder in seinem Repertoire bereit.

 

 

 

 

4. Was noch gut zu Wissen ist

 

Es ist üblich, dass bei einer kirchlichen Trauung das Brautpaar für den Blumenschmuck in der Kirche sorgt. Dafür sollten Sie sich mit dem Mesner / der Mesnerin der evangelischen Kirche in Verbindung setzen (Telefonnummer erfahren Sie im Pfarramt).

 

 

Der Gottesdienst wird durch Filmen und Fotografieren sehr ge­stört. Deshalb ist es während des Gottesdienstes untersagt. Ausnahme ist ein mit Stativ fest installierter Camcorder.

 

Vor und nach dem Gottesdienst kann gerne in der Kir­che fotografiert werden.

 

 

Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Eheschließung auch mit einem Gottesdienst feiern wollen und öffentlich zum Ausdruck bringen wollen, dass Sie Ihr gemeinsames Leben in der Verantwortung vor Gott führen wollen.

 

Ein Angehöriger ist verstorben. Was nun?

1. Wenn Angehörige für einen Verstorbenen oder eine Verstorbene eine kirchliche Bestattung wünschen, setzen sie sich entweder direkt oder über ein Bestattungsinstitut mit dem Evangelischen Pfarramt in Verbindung.

 

Der Termin der Bestattung wird vom Bestatter und der zustän­digen Pfarrerin oder dem zuständigem Pfarrer in Absprache mit den Angehörigen festgelegt.

 

Das Pfarramt alleine kann keine Terminabsprachen treffen.

 

 

Vor der Bestattung findet ein Trauergespräch zwischen den An­gehörigen und der zuständigen Pfarrerin oder dem zuständigem Pfarrer statt in der Regel bei der Trauerfamilie.

 

Folgende Zeitpunkte sind für den evangelischen Bestattungs­gottesdienst möglich:

 

  • bei Erdbestattungen: der Tag der Beerdigung.

  • bei Feuerbestattungen: entweder vor der Einäscherung

oder in Verbindung mit der Urnenbeisetzung.

 

 

Gerne sind die zuständige Pfarrerin oder der zuständige Pfarrer auch bereit, Schwerkranke oder Sterbende zu besuchen und ih­nen das Abendmahl zu reichen oder einen Sterbesegen zu spre­chen. Ebenso kommt die zuständige Pfarrerin oder der zuständi­ge Pfarrer gerne zu einer Aussegnungsfeier mit der Familie des Verstorbenen. Dies kann geschehen bevor der Verstorbene oder die Verstorbene aus dem Haus getragen wird.

 

Eine solche Aus­segnungsfeier können Sie auch im Familienkreis selber gestal­ten. Eine solche kleine Andacht im Trauerhaus finden Sie im Evangelischen Gesangbuch unter Nr. 832.

 

 

2. Wer kann kirchlich bestattet werden?

 

Eine kirchliche Bestattung setzt voraus, dass der Verstorbene oder die Verstorbene beim Tod Mitglied der evangelischen Kir­che war.

 

 

In Ausnahmefällen kann auch ein Verstorbener, der nicht Mit­glied der evangelischen Kirche war, auf Bitte der Angehörigen kirchlich bestattet werden. In solchen Fällen trifft die Entscheidung über eine kirchliche Bestattung die zuständige Pfarrerin oder der zuständige Pfarrer nach Rücksprache mit dem Kirchen­gemeinderat.

 

Selbsttötung ist kein Hinderungsgrund für eine kirchliche Bestat­tung.

 

Kindstod: Auch wenn ein Kind vor der Taufe stirbt kann es selbstverständlich kirchlich bestattet werden. Das gilt auch für totgeborene Kinder.

 

 

3. Trauergespräch und die Vorbereitung darauf

 

Das Trauergespräch vor der kirchlichen Bestattung dient dazu, das Leben des oder der Verstorbenen noch einmal zu bedenken und den Bestattungsgottesdienst gemeinsam vorzubereiten.

 

 

Für das Trauergespräch kann es hilfreich sein, wenn die Ange­hörigen die Familienbibel und das Gesangbuch des oder der Verstorbenen - falls vorhanden - ansehen. Dort sind oft persön­liche Glaubenszeugnisse vorhanden, z. B. der Konfirmations­spruch, der eventuell für das Trauergespräch oder auch den Be­stattungsgottesdienst eine Hilfe sein kann.

 

 

Außerdem ist es gut, wenn sich Angehörige über Liedwünsche Gedanken machen. Das können alte oder neue Kirchenlieder sein, die der Verstorbenen oder dem Verstorbenen etwas bedeu­tet haben, oder solche die die Angehörigen gerne beim Bestat­tungsgottesdienst singen wollen.

 

 

Wenn sie darüber hinaus bestimmte Musikwünsche haben, ist es gut, dies frühzeitig mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer abzu­sprechen. Nicht alle Musikstücke eignen sich für einen evangeli­schen Gottesdienst und der Organist hat nicht alle Stücke in No­ten oder in seinem Repertoire bereit.

 

 

Wir hoffen, dass wir Sie als Angehörige im Trauerfall hilfreich begleiten können.