Hagelfeiertag 2017 Dankeschön

 

 

 

Danke für alle Mithilfe am Hagelfeiertag 2017!

 

Bei trübem aber noch trockenem Wetter wurde der Festprediger Pfarrer Dr. Kuttler in Jagstheim mit der Kutsche abgeholt. Der Posaunenchor empfing ihn mit einem Ständchen. Pfarrer Kuttler predigte über „Ich will euch geben was Recht ist“.

 

Zum Mittagessen gab es wieder die berühmte „Hungersuppe“ und anderes.

 

Danach bewiesen die Gäste, dass man nicht nur bei schönem Wetter den Hagelfeiertag feiern kann.

 

Trotz Dauerregen und doch recht frischen Temperaturen feierten sie den Hagelfeiertag.

 

Bürgermeister Jörg Schmidt sprach ein Grußwort.

 

Das Nachmittagsprogramm war bunt gestaltet.

 

Die Tänzerinnen der „No Names“  und der „Tanzmäuse“ des FC Honhardt unter Leitung von Jasmin Fornacon zeigten ihre Tänze.

 

Die Feuerwehr machte mit ihrem Einsatzfahrzeug Rundfahrten.

 

Es gab einen Luftballonstart und ein Reformations-Quiz.

 

Das Ponyreiten und das Spielemobil der Offenen Hilfe konnten wegen des schlechten Wetters leider nicht stattfinden. Die Mostprämierung wurde wieder gut angenommen 21 Mostproben wurden eingereicht. Die Preisträger in diesem Jahr waren: Uli Steinbrenner, Rudi Brenner, Peter Köhnlein, Richard Woisetschläger, Martin Klenk, Hans Baudermann, Else Breuninger, Thomas Mürter und Walter Scherz. Viele Besucher nutzten das Angebot unserer Krankernpflegestation und ließen sich den Blutzucker und den Blutdruck prüfen. Die Blootz-Bäcker-Mannschaft um Kurt Schuman und Frank Lauterbach trotzten dem schlechten Wetter und backten leckeren Blootz bis in die Abendstunden.

 

Die Stammtischmusiker aus Rosenberg spielten am Abend und erfreuten mit schönen Stücken.

 

Karl Bullinger mit seinem Akkordeon hat stimmungsvolle Lieder gesungen und zum Mitsingen eingeladen.

 

Wir hatten dieses Jahr am Hagelfeiertag trotz des Regens einen guten Besuch zu verzeichnen.

 

Herzlichen Dank an alle Helfer des Auf- und Abbaus, an die Frauen, die die Kirche geschmückt und an die vielen, die wieder am Hagelfeiertag mitgeholfen haben. Danke an alle, die Brot und Kuchen gebacken, sowie Preise für die Mostprämierung gespendet haben.

 

Ganz herzlichen Dank

Kirchengemeinderat und Pfarrer Michael Jag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hagelfeiertag in Honhardt immer am 25. Juli

Beten, danken und fröhlich sein, das ist der Gedanke für unseren Hagelfeiertag. Er wurde schon in vorreformatischer Zeit, um das Jahr 1240, begangen.

Der Anlass dafür war ein Hagelunwetter, das den ganzen Landstrich zwischen Schwäbisch Hall und Dinkelsbühl verwüstete. Eine große Hungersnot war die Folge. Die Frauen waren zu damaliger Zeit gezwungen, aus dem kärglichen Rest der Ernte und mit allerlei Wurzeln und Gemüse etwas Essbares für ihre Familien und sonstige Notleidende zuzubereiten, um wenigstens zu überleben.

 

An Maria Verkündigung wurde dann der Bittgottesdienst gehalten. Nach der Säkularisation wurde er auf den Patronatstag der Kirche „Peter- und Paul“ verlegt und nach Abschaffung dieses Feiertags auf „Johanni“. Als auch dieser Kirchliche Feiertag gestrichen wurde, beschloss man in Honhardt, den Hagelfeiertag auf „Jakobi“ festzuschreiben. So berichtet Pfarrer Sülzer der Jüngere im Jahr 1790. Seither war an diesem Tag in Honhardt ein Gottesdienst angesetzt. Zwar wird der Feiertag, in den Hungerjahren 1815 bis 1817 von König Wilhelm 1. angeregt, in der gesamten evangelischen Landeskirche wahrgenommen, aber nur mit einem Erntebittgottesdienst. Diesen Erntebittgottesdienst begingen die Honhardter seither immer am 25. Juli.

Von den Gepflogenheiten/Beispielen anderen Gemeinden, diesen Tag variabel auf einen Sonntag zu verlegen ließen sich die Pfarrer und Kirchengemeinderäte aus Honhardt nicht anstecken. Durch die rückläufige Einkommensentwicklung in der Landwirtschaft gingen auch in Honhardt immer mehr Einwohner einem anderen Einkommenserwerb nach und zwangsläufig ging auch der Besuch der Gottesdienstbesucher zurück.

Im Jahr 1983 wurde durch Initiative der ehemaligen Pfarrers Eheleute Zweigle erstmals nach dem Bittgottesdienst ein Gemeindefest begangen mit „Hungersuppe, Bratwürsten usw, einem kühlen Trunk – damals noch aus Holzfässern gezapft - einfach urig. Zwischenzeitlich ist dieses Fest nicht nur zu einem festen Bestandteil des Gemeindelebens geworden, sondern zieht Besucher aus nah und fern an.