Den Blick auf die Zukunft gerichtet

Uwe Langsam (links) und Franz-Josef Konarkowski gestalteten den ökumenischen Gottesdienst. © Foto: Ute Schäfer

Es war Pfarrer Franz-­Josef Konarkowski von der Bonifatiusgemeinde, der die Besucher vor der Johanneskirche begrüßte. Der Konzelebrant dieses ökumenischen Gottesdienstes, Pfarrer Uwe Langsam von der Johannesgemeinde, begrüßte später Dr. Christoph Grimmer, der als Oberbürgermeister erstmals beim Gottesdienst zum Stadtfeiertag dabei war. Aber vor allem begrüßte Langsam Familie Scherer, die Thalia Zoe taufen ließ.

„Zum Stadtfeiertag eine Taufe? Das hat mich doch verblüfft“, sagte Pfarrer Konarkowski in seiner Predigt, denn normalerweise sei ein solcher Gottesdienst doch eher dazu da, „damit die Pfarrer sich wegen ihrer ökumenischen Projekte auf die Schulter klopfen“, und um die würdige Vergangenheit der Stadt zu beschwören und den Blick auf die Zukunft zu richten.

Doch genau das, nämlich den Blick auf die Zukunft und die Verantwortung, die die Eltern für ihr Kind hätten, passten sehr gut zum Stadtfeiertag. Denn auch die Bürger hätten Verantwortung für ihre Stadt – gerade beim Glauben an Gott und die Verantwortung, die daraus erwächst. Außerdem: „Alles, was das Kind stärkt, stärkt auch das Gemeinwesen.“

Die Gemeinde traf sich nach dem Gottesdienst gemütlich zum Kirchenkaffee und feierte die Gemeinschaft, sich selbst und natürlich auch den Stadtfeiertag, dessen Gottesdienst von der Fanfare schlechthin einleitet worden war: Die Stadtkapelle unter der Leitung von Franz Matysiak hatte das Preludium zum Te Deum von Marc-Antoine Charpentier gespielt, besser bekannt als Eurovisionshymne. Den Gottesdienst begleitete Bezirkskantor Broer an der Orgel.

HT 5.2.2018/Schäfer